Mit zwei Projekttagen und einer feierlichen Veranstaltung 19. Dezember 2025 setzte die Oberschule Lengerich ein klares Zeichen für Demokratie, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander. Die Schule ist von nun an Teil des bundesweiten Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.
Vorausgegangen war eine intensive Vorbereitungsphase durch eine schulinterne Arbeitsgruppe sowie eine Abstimmung der Schulgemeinschaft, welche sich am 11. November 2025 mit großer Zustimmung für den Beitritt ausgesprochen hatte. Die Patenschaft übernahm Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn.
An den Projekttagen am 17. und 18. Dezember setzten sich die Schülerinnen und Schüler in vielfältigen Workshops mit den Themen Rassismus, Diskriminierung, Demokratie, Frieden und Vielfalt auseinander. Unterstützt wurde die Schule dabei von zahlreichen externen Partnern sowie durch schulinterne Projekte.
Den Abschluss bildete am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien die feierliche Verleihung des Siegels. Die Oberschule Lengerich dankt allen Beteiligten und sieht den Beitritt als wichtigen Schritt für eine offene und couragierte Schulkultur. |
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Verwendete Musik:Hintergrund: Dynamedion – Cloudy Sky (Quelle: Gemafreie Musik online)Abspann: VERSENGOLD feat. Madsen – Falscher Leuchtturm(Konzerttipp: VERSENGOLD live am 27.3.2026 Lingen, Emsland-Arena) |
Aktuelles
Gedenkveranstaltung zum 9. November: Gemeinsam erinnern in Lengerich
Am 10. November 2025 gestalteten die Samtgemeinde Lengerich und die Oberschule Lengerich gemeinsam die Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht. Am jüdischen Gedenkstein im Bürgerpark versammelten sich viele Bürgerinnen und Bürger sowie der Wahlpflichtkurs Geschichte der Jahrgänge 9 und 10.
Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn eröffnete die Veranstaltung und erinnerte daran, wie wichtig es ist, an die Verfolgung jüdischer Menschen zu denken – damals wie heute. Außerdem würdigte er das Engagement der Schülerinnen und Schüler und gedachte Gerhard Sels, der sich lange für die Erinnerung an jüdische Familien in Lengerich eingesetzt hatte.
Simon Göhler vom Forum Juden-Christen Lingen sprach über die 2025 verstorbene Zeitzeugin Margot Friedländer und machte deutlich, dass Antisemitismus nicht nur ein Thema der Vergangenheit ist.
Für eine passende musikalische Atmosphäre sorgte Maria Fischer, die geistlichen Impulse kamen von Pastorin Frauke Schaefer und Frauke Neuber.
Die Schülerinnen und Schüler erinnerten besonders an die jüdische Familie Heilbronn, die einst in Lengerich lebte. Sie verlasen Namen, trugen ein Gedicht vor und legten gelbe Steine nieder. In kurzen Fürbitten sprachen sie sich für Respekt, Toleranz und Frieden aus.
Samtgemeinde und Oberschule danken allen Mitwirkenden. Die gemeinsame Veranstaltung zeigt, wie wichtig es ist, Verantwortung für die Geschichte zu übernehmen und sich für ein gutes Miteinander einzusetzen. |
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| Gedicht für die Gedenkveranstaltung 2025 | Gedenkveranstaltung 2025 Namensverlesung | |








